Laut einer Studie der Universität Oxford verbindet die Öffentlichkeit Geschmäcker, Aromen und Geschmacksrichtungen mit der Form, dem Namen und den Geräuschen von Verpackungen. Das Verständnis dieser Kombinationen sensorischer Wahrnehmungen kann Verpackungsdesignern dabei helfen, die Kommunikation mit den Verbrauchern zu verbessern.
Wie der Geschmack mit Formen und Geräuschen zusammenhängt
Die Süße und die Säure eines Lebensmittels werden gemeinhin mit anderen Sinnen in Verbindung gebracht. Süße Geschmacksnoten werden mit runden Formen und tiefen Tönen assoziiert, während saure Geschmacksnoten mit eckigen Formen und hohen Tönen assoziiert werden. Diese Konzepte lassen sich auf das Verpackungsdesign übertragen, um diese Assoziationen zu nutzen.
Es ist möglich, mit Verbrauchern ohne Worte zu kommunizieren, indem man ihnen sensorische Reize bietet, die andere Sinne ansprechen. Das Produkt kann Geräusche erzeugen, wenn es gedrückt oder geschüttelt wird. Die Verbraucher können anhand der Art des Geräusches einschätzen, wie viel Produkt sich in der Verpackung befindet.
Nachdem den Teilnehmern tiefe und hohe Töne vorgespielt worden waren, wurden sie gefragt, wie diese Geräusche ihre Geschmackserwartungen beeinflussten. Die Studie berücksichtigte keine anderen Geschmacksrichtungen als Säure und Süße. Außerdem wurde in der Studie nicht versucht, andere Formen als runde und eckige zu untersuchen. Es sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die unterschiedlichen Reaktionen auf verschiedene Formen zu ermitteln.
Ergebnisse der Studie
Die von Carlos Velasco durchgeführte Studie untersuchte die Assoziationen, die Menschen zwischen Formen und Geräuschen herstellen, wobei verschiedene Kombinationen zum Einsatz kamen, wie beispielsweise runde und eckige Schriftformen mit tiefen und hohen Tönen sowie süße und saure Geschmacksrichtungen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Probanden auf Namen in runder Schrift schneller reagierten als auf Namen in eckiger Schrift. Die Teilnehmer reagierten zudem schneller auf abgerundete Schriftarten, wenn diese mit hohen Tönen assoziiert wurden. Eckige Schriftarten führten zu einer schnelleren Reaktion, wenn sie mit tiefen Tönen kombiniert wurden.
Die Teilnehmer ordneten saure Geschmacksrichtungen bei eckigen Schriftarten schneller zu als bei abgerundeten Schriftarten, während abgerundete Schriftarten schneller mit süßem Geschmack in Verbindung gebracht wurden. Eckige Formen, die mit eckigen Bezeichnungen assoziiert wurden, erhielten eine schnellere Reaktion als abgerundete Formen, die mit eckigen Bezeichnungen assoziiert wurden, während abgerundete Formen, die mit abgerundeten Bezeichnungen assoziiert wurden, schneller beachtet wurden als eckige Formen, die mit abgerundeten Bezeichnungen assoziiert wurden. Die Teilnehmer stuften die eckigen Formen schneller als sauer ein als die abgerundeten Formen, während die abgerundeten Formen schneller mit süßeren Geschmacksrichtungen assoziiert wurden.
Die Wechselwirkungen zwischen Form, Schriftart, Name und Geräuschen wurden von den Forschern analysiert, die zu dem Schluss kamen, dass das, was als „sauer“ eingestuft wurde, mit hohen Tönen korrespondierte, während die Einstufungen als „süß“ mit tiefen Tönen korrespondierten. Die Einstufungen als „sauer“ standen zudem stärker mit eckigen Schriftarten in Verbindung, während die Einstufungen als „süß“ mit abgerundeten Schriftarten assoziiert wurden. Eckige Namen und Formen wurden als sauer wahrgenommen, während abgerundete Namen und Formen als süßer empfunden wurden.
Eine der wichtigsten Schlussfolgerungen, die man aus dieser Studie ziehen kann, ist die Tatsache, dass abgerundete Klänge mit süßem Geschmack assoziiert wurden, während eckige Klänge mit saurem Geschmack assoziiert wurden. Die Studie zeigte außerdem, dass tiefe Töne als süßer eingestuft wurden, während hohe Töne als saurer eingestuft wurden. Die Ergebnisse stimmten mit früheren Studien von Forschern wie Liang, Roy, Cheng und Zhang überein. Seit den 1990er Jahren wurde eine Vielzahl ähnlicher Untersuchungen durchgeführt, die diese Zusammenhänge zwischen den Formen und den Klängen von Verpackungen bestätigen.
Verbesserung der Geräusche und Formen von Verpackungen
Designer können dieses Wissen über den Zusammenhang zwischen Form und Geräusch einer Verpackung optimal nutzen, indem sie zunächst die erwartete Wahrnehmung definieren. So sollten beispielsweise Lebensmittel, die süß sein sollen, in Verpackungen mit abgerundeten Formen verpackt werden, möglicherweise mit einer ebenfalls abgerundeten Schriftart. Wenn die Verpackung geschüttelt wird, sollte sie einen tiefen Klang erzeugen, damit die Assoziationen den Erwartungen entsprechen.
Die Zukunft der Verpackungsformen für Lebensmittel könnte auf weiteren Forschungsarbeiten basieren, die verschiedene Geschmacksrichtungen mit bestimmten Formen in Verbindung bringen. Derzeit gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese Art von Forschung umfassender zu betreiben. Die wichtigste Erkenntnis, die Designer aus diesen Studien mitnehmen sollten, ist, dass die Form einen sensorischen Reiz erzeugt, der bestimmte Erwartungen im Bewusstsein der Menschen weckt.
Literaturverzeichnis und weiterführende Literatur
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Links zum Autor öffnen sich überhfhgfhgfhf
- Robuste Verpackung, kräftiger Geschmack: Der Einfluss des Verpackungsdesigns auf Geschmackseindrücke und Produktbewertungen (2011) Liza Becker, Thomas J.L. van Rompay*, Hendrik N.J. Schifferstein, Mirjam Galetzk in: Journal of Food Quality and Preference, Band 22, Ausgabe 1, Januar 2011, Seiten 17–23
- Lesen Sie mehr auf „Luxusverpackungen“ von Alex Cosper
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